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Erhard Plosky

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Barfussgehen

die Welt der Füsse!

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Barfussgehen



Die Wiederentdeckung der natürlichsten Art der Fortbewegung

Als Menschen sind wir dazu geboren, barfuß zu gehen. Wer wieder einmal - und zwar bewusst - barfuß gegangen ist weiß, wozu der Körper ohne Schuhe in der Lage ist. Der Weg zum Barfußwanderer braucht zwar etwas Übung, doch kürzere Wanderungen können auch von Ungeübten, auf geeignetem Untergrund durchgeführt werden. Wir zeigen, was in unseren Füßen steckt - und das ist jede Menge!

Jetzt endlich spüren wir wieder den Tastsinn unserer Fußsohlen. Kein Schuhprofil ist im Gelände so griffig wie unsere Zehen. Pfützen sind eine willkommene Kühlung und kein schuhverschmutzendes Hindernis. Wir bewegen uns sanft und leichtfüßig. Die Füße werden viel später müde, da sie sich bewegen können und nicht starr in ein schweres Gefängnis eingesperrt sind.

Wer barfuß wandert merkt, was uns Werbung und Industrie verschweigen: Wir brauchen nicht 23 Paar verschiedene Schuhe für alles und jeden Zweck. Die einfachsten Lösungen sind oft die Besten. Und das Preis-Leistungs-Verhältnis barer Füße ist beim Wandern unschlagbar.

Suchen Sie sich einen Weg mit abwechslungsreichem Belag. Am geeignetsten sind natürlich Gras, Sand , Erde oder naturbelassene Wald- und Feldwege als Untergrund. Schotterwege oder gekieste "Wanderautobahnen" sind allerdings eher weniger geeignet. Bei Waldwegen sollte man nur aufpassen, dass man die Füße ausreichend hoch hebt, damit man sich nicht die Zehen an Wurzeln stößt.

Die erste Barfußwanderung sollte nicht mehr als 2-3 Stunden dauern, denn dann reicht es den meisten Füßen. Anfangs lieber etwas Weniger als etwas Zuviel laufen und ausreichend Pausen einlegen. Auf die Geschwindigkeit kommt es nicht an. Achten Sie auf die Eindrücke unter den Sohlen, welche Untergründe sind angenehm, welche pieksen und welche schmeicheln den Füßen? Im eigenen Interesse sollten Sie den Blick immer etwas auf dem Boden halten, um nicht auf spitze Steine oder Dornenzweige zu treten und gleichzeitig Pflanzen und kleinen Tieren auszuweichen und nicht beschuht darüber hinweg zu stapfen.

Wer mag, kann natürlich Trekking-Sandalen oder leichte Schuhe in den Rucksack packen. Sie sollten aber nur im "Notfall" angezogen werden, wenn der Weg zwischendrin allzu unangenehm zu werden droht ( z.B. auf längeren Schotterstrecken). Zum Abschluss der Wanderung sucht man sich einen kleinen Bach oder eine feuchte Wiese und säubert die Füße von ihrer dunklen Farbe.

Das Gefühl nach der Wanderung ist toll. Die Füße sind warm, kribbeln etwas und fühlen sich richtig gut an. Möglicherweise werden die Füße von der noch ungewohnten Massage etwas müde sein. Auch die Waden melden sich manchmal mit Muskelkater, da wir beim Barfußgehen mit dem Fußballen oder dem ganzen Fuß auftreten, nicht aber mit der Ferse zuerst. Doch das positive Gefühl überwiegt und auch beim Barfußwandern macht erst etwas Übung den Meister. Später können auch schwierigere, rauere Böden problemlos gemeistert werden und auch Ganztagestouren sind nach einigen Wanderungen kein Problem mehr.

Wer regelmäßig barfuß geht, wird mit der Zeit eine etwas dickere Fußsohlenhaut bekommen und trainierte Wadenmuskeln. Es bildet sich aber keine Horn-, sondern eine eher lederartige Haut. Sie sorgt dafür, dass die Fußsohlen vor Verletzungsgefahren gut geschützt sind. Etwas Pflege mit einer Creme hilft gegen trockene oder rissige Haut im Sommer.

Am angenehmsten ist eine Temperatur von 20 bis 25 Grad - doch Füße können sich an einen viel breiteren Bereich gewöhnen. Wer sich oben rum gut einpackt, kann bereits ab 10 Grad bequem barfuß laufen. In der Sommersonne wärmen sich Straßen und Sand oft auf über 40 Grad auf. Im Juni und Juli muss man also auch auf etwas schattige Wege achten oder zumindest Teerwege vermeiden.

Also Schuhe in die Ecke stellen und raus in die Natur! – Aber Barfuss!!!